Nass, staubig, kalt – und manchmal sehr kalt
Regen und schlechtes Wetter gehören beim Fernwandern dazu. Darüber muss ich mir beim Gepäck allerdings kaum Gedanken machen. Die Ortlieb-Tasche auf meinem BenPacker ist absolut wasser- und staubdicht.
Ob Gewitter in Portugal, starker Regen, Wind und Sturm oder Sand und Staub – meine Kleider und alles, was in der Tasche verstaut war, blieben sauber und trocken.
Ein bisschen ungeschickt stellte ich mich beim ersten Bächlein an. Im sicheren Wissen, dass mein Wägeli und die Ortlieb-Tasche wasserdicht sind, marschierte ich einfach durch. Dummerweise hatte ich dabei meine Wanderschuhe vergessen. Wobei – eigentlich sind auch die absolut wasserdicht: Das ganze Wasser, das reinkommt, bleibt zuverlässig drin.
Seither suche ich mir für meine Füsse einen trockenen Weg um das Wasser herum und ziehe den BenPacker, wenn nötig etwas umständlicher, neben mir durchs Bächlein.
Und auf dem Jakobsweg gibt es noch eine weitere Möglichkeit: einfach einen Moment warten. Meist dauert es nicht lange, bis jemand vorbeikommt und mithilft.
Und dann kam der Schnee
Im tiefen Schnee wird es anspruchsvoller. Über eine Schneemade musste ich das Wägeli auch schon einmal heben. Würde ich längere Strecken regelmässig im Schnee zurücklegen, würde ich deshalb Kufen montieren.
Sehr tiefe Temperaturen sind nochmals ein eigenes Thema. Bei minus 20 Grad und darunter habe ich gemerkt, dass auch ein BenPacker nicht völlig unbeeindruckt von der Kälte bleibt. Einmal brach eine Kunststoffschnalle am Gepäcknetz. Ein anderes Mal rutschte die Deichsel aus der Halterung. Bei solchen Temperaturen reagieren Kunststoff und Metall nun einmal anders als bei sommerlichen Bedingungen.
Für mich waren das allerdings Ausnahmesituationen und keine Probleme meines normalen Wanderalltags.
Tendenziell war ich ja auch nicht besonders oft bei minus 40 Grad unterwegs.
Vielen Dank an Cécile für den schönen Bericht über den auch der Seetaler Bote berichtet hat.
-> https://www.seetalerbote.ch/artikel/zu-fuss-zum-nordkap-und-zurueck